BLOODBATH OF BATHORY (2010) MARITIM PICTURES

Ich und der Film

Die Blutgräfin ist als eine der schrecklichsten Serienmörderinnen der Welt in die Geschichte eingegangen.

Aber was ist dran an dem Mythos der grausamen Elisabeth Báthory?

Die Gräfin wurde 1560 in Ungarn geboren, mit 14 Jahren heiratete die den Fürsten Ferenc Nádasdy II., später durch seine berühmten Feldzüge als „schwarzer Ritter“ bekannt. Während ihr geliebter Gemahl in den Krieg zieht, lässt er Báthory alleine auf der Burg Čachtice mit ihren Bediensteten, endlosen Ländereien und dem Prunk des spätmittelalterlichen Lebens. Die gelehrte und gescheite Adelige ist langweilig, so suchte sie stets nach Zerstreuung. Sie vergnügt sich mit ihren Dienerinnen, lebt ihre sexuellen und gewalttätigen Fantasien aus, bis hin zu bizarren Ritualen und Schwarzer Magie. Als Ferenc schließlich an einer Krankheit stirbt, lebt sie ihre Mordlust immer ungezügelter aus. Stets getrieben davon ihr blasses jugendliches Aussehen zu erhalten, badet sie in dem Blut ihrer Opfer, was dazu führt ,dass die einfachen Leute denken das sie ein Vampir ist. Ein Vetter Elisabeths, Graf Gyorgy Thurzo, dem sie schon lange ein Dorn im Auge war, nutzte die Gelegenheit und die Unsicherheit der einfachen Leute um Báthory schließlich wegen mehrfachen Mordes anzuklagen. Schließlich wurde 1610 Burg Čachtice gestürmt und die Gräfin unter Hausarrest gestellt. Ihre Letzten Tage verbrachte sie, eingemauert in ihrem Schlafgemach, wo nur ein kleines Loch in der Mauer sie mit der Außenwelt verband. Vier Jahre später, 1614, verstarb sie in der Gefangenschaft. Sie Hinterließ drei Kinder, wovon zwei das Erbe unter sich aufgeteilt haben.

Historisch könnte belegt werden, das Elisabeth Báthory einfach nur exzessiver mit den Bestrafungen war als jeder andere Adelige. Viele Details der Anklage waren zudem frei erfunden worden um sie aus dem Weg zu räumen. Sie fiel einer Politikinrige zum Opfer.

Erzählt von einem alten Mönch wird der Film in drei Teile eingegliedert: Ferenc, Darvulia und Thurzo. Drei Namen die das Leben von Elisabeth Báthory maßgeblich beeinflusst haben. Jeder von ihnen ist an dem scheitern ihrer Existenz mitverantwortlich. Einziger Lichtblick ist der italienische Maler mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt.

Der Film bietet mehrere Varianten des Mythos der Blutgräfin, ohne dabei eine Meinung zu bilden oder überladen zu wirken. Er gibt keine konkrete Antwort und mischt Fakten mit Fiktion, um eine Interpretation zu erschweren. Somit bleibt er mit seiner 134 Minuten Länge immer spannend, sehr atmosphärisch und unterhaltsam.

8/10 Punkten

THE WOMAN (2011) CAPELIGHT

Ich und der Film

Der Patriarch Chris regiert seine Familie mit eiserner Hand. Die Familienfassade ist wunderbar perfekt und glattgebügelt aber dahinter schlägt er seine Frau, behandelt seine Tochter schlecht und erzieht seinen Sohnemann zum Bilderbuch-Sadisten. Als Chris eines schönen Tages im Wald jagen geht, macht er eine wunderliche Entdeckung: eine scheinbar verwilderte Frau läuft, lebt und jagt dort. Natürlich kommt er auf die tolle Idee diese wilde Frau zu fangen, in schwere Ketten zu legen und in einen Schuppen einzusperren. Das neue Familienprojekt die Frau zu sozialisieren, ist zum grausamen Scheitern verurteilt.

Chris Creek ist der Familientyrann. Wenn die Haustür ins Schloss fällt, schlägt er seine Frau, macht sie sich gefügig und redet ihr ein dass sie ohne ihn überhaupt nicht lebensfähig ist. Auch die Kinder werden nicht verschont. Die völlig eingeschüchterte Teenagerin Peggy zieht sich in letzter Zeit sehr zurück, trägt weite Klamotten und wird immer öfter krank. Sehr eindeutig, sie ist schwanger. (vielleicht von ihrem eigenen Vater?) Der Sohnemann ist ein Ebenbild seines Vaters, ein Bilderbuch-Sadist, gefördert vom Patriarchen höchstpersönlich. Da kommt das neue Projekt gerade zur richtigen Zeit. Während der Vater sich magisch zu der Wilden angezogen fühlt, drehen die anderen langsam durch und immer mehr in den zerstörerischen Strudel der Gewalt gezogen.

Mit einer Länge von 84 Minuten ist der Film relativ kurz. Wer nach extremer Gewalt und Blut sucht, der kann lange suchen. Der Terror passiert im Kopf. Manche Dinge werden gezielt ausgelassen damit man sich selbst eine Antwort zusammen bastelt. Aber keine Sorge, so anspruchsvoll ist der Film auch nicht dass man sich darüber den Kopf zerbrechen muss. Eigentlich haben wie hier ein offensichtliches Sozialdrama gemischt mit einer wilden Frau und leichten Horrorelementen.

Ob man ihn ehrlich gesagt gucken muss? Meine Antwort ist Nein. Allerdings mag ich die Filme von Lucky McKee (z.b. May -Schneiderin des Todes) und seine Standardbestetzung mit Angela Bettis die mit einer grandiosen Überzeugung spielt, natürlich geht das Kompliment an den gesamten Cast. Es war eine tolle schauspielerische Leistung aber trotzdem wird dieser Film immer weiter in die Versenkung fallen.

5/10 Punkte

EXCISION (2012) AL!VE

Ich und der Film

Pubertät ist Scheiße. Das widerfährt auch der Außenseiterin Pauline. Sie ist merkwürdig,verstörend, beinahe soziopathisch. Neben ihrem Wunsch Chirurgin zu werden flüchtet sie sich alltäglich in ihre Traumwelt aus Sex, Blut und Nekrophilie. Sie will einfach raus aus dieser Vorstadthölle, weg von ihrer Herrschsüchtigen Mutter, ihrem desinteressierten Vater, der schrecklichen High School und möchte dem einzigen Menschen helfen den sie liebt – ihrer todkranken Schwester.

Pauline stößt jedem vor den Kopf mit ihrem eher widerwärtigen Verhalten. Allerdings ist das nur das Endprodukt aus der „tollen“ Erziehung ihrer Mutter, die eigentlich nur das beste wollte, daran aber gescheitert ist. Jahrelanges Mobbing, Isolation und das hormonbedingte Gefühlchaos der Pubertät, damit muss sich Pauline vollkommen alleine auseinandersetzen. Der einzige Lichtblick ist ihre jüngere Schwester, die sie versteht und genauso abgöttisch liebt.

Mut zur Hässlichkeit hat der Film. Es wird nichts beschönigt, vor allem nicht Paulines. Sie ist ekelig. Und wahnsinnig. Beides gleichzeitig. Dieses Paradox zieht sich durch der ganzen Film. Mal ist er lustig aber im selben Moment total verstörend. Zuckersüß und dann auf einmal Bitter. Die originelle Story mit der Teenagerin, am Rande des Wahnsinns, die missverstanden wird und danach verzweifelt versucht ihre Schwester zu retten, ist einfach zu verrückt um wahr zu sein. Eigentlich sollte er, wie auf dem Cover steht, einfach Kult werden.

Wer auf schwarze, tiefschwarze Satire steht, darf sich diesen Film zugute tun.

7/10 Punkte

VERSUS (2000) Legend Home Entertainment

Ich und der Film

Zwei Gefangene finden sich nach ihrem Ausbruch in einem Wald wieder. Ihr Plan ist nicht aufgegangen,da sie gelingt wurden. Stattdessen wartet auf sie eine Gruppe befeindeter Yakuza und noch dazu -wenn es nicht schon schlimm genug wäre- eine noch größere Horde von Zombies. Denn der Wald in dem sie sich befinden wird auch unheilvoll „der Wald der Wiederauferstehung“ genannt. Allen – zumindest denen die noch lebendig sind- wird bewusst dass es um Leben und Tod geht, das Massaker ist schon vorprogrammiert.

Der Film lehnt sich an den alten Samuraifilmen an, die u.a. auch für Kill Bill als Vorlage dienten. Und auch hier finden außer dem klassischen Katana auch andere Dinge zum niedermetzeln der Feinde z.b. Schusswaffen oder Laser (!!!!) Außerdem ist er nicht in Deutschland erhältlich, was ziemlich ärgerlich ist, da er wirklich Kultstatus haben sollte!

Mit 115 Minuten ein steiler Brocken, allerdings muss man sagen, es macht wahnsinnig Spaß ihn zu gucken. Keine großartige Handlung, einfach Gehirn abschalten und der ultrabrutalen Gewalt frönen.

6/10 Punkte

EKEL (1965 ) mcone

Ich und der Film

Die beiden belgischen Geschwister Carol und Hélène leben in London zusammen in einem Appartement. Carol arbeitet als Kosmetikerin in einem Schönheitssalon, sie ist sehr introvertiert und träumt den ganzen Tag vor sich hin. Sie hat ein gestörtes, hasserfülltes Verhältnis zu Männern. Michael ,den Freund ihrer Schwester hasst sie genauso, ständig ist er bei ihnen und hinterlässt eine persönlichen Sachen im Badezimmer. Als ein Verehrer Carol einen Kuss gibt, läuft sie angewidert weg und putzt sich sofort die Zähne. Als Hélène und Michael schließlich in den Urlaub fahren und Carol alleine in der Wohnung lassen, bricht bei ihr die blanke Paranioa aus. Sie verschanzt sich und verfällt immer weiter in schizophrene Wahnvorstellungen.

Der Wahn und ihre Aversion gegenüber Männern lässt Carol zur Verrückten werden. Die einzige Konstante in ihrem Leben war ihre große Schwester, die sie immer behütet hat wie ein Kleinkind. Doch jetzt ist sie weg und Carol muss sich ganz allein der traurigen und harten Männerdominierten Realität stellen.

Roman Polanski begann mit EKEL eine Erfolgstrilogie. Neben Rosemary’s Baby (1968) und Der Mieter (1976) spielen alle drei Filme in einem Haus bzw. In einer Wohnung, in der nicht alles so scheint wie es nach außen gezeigt wird.

Dafür das der Film schon alt ist und in Schwarzweiß, hat er nichts von seinem Schockeffekt einbüßen müssen. Er zeigt das Psychogramm eines zutiefst traumatisierten Mädchens was ohne Hilfe nicht durch ihren normalen Alltag kommt. Natürlich sind hier und da ein paar Sachen extrem altmodisch, allerdings hat man einen sehr schönen nostalgischen Einblick in ein Leben vor dem Feminismus, wo „klassische“ Geschlechterrollen noch galten und wie man mit „hysterischen“ Frauen damals umgegangen ist.

9/10 Punkten

ZOMBIES UNTER KANNIBALEN (1980) NSM Records

Ich und der Film

In einem New Yorker Krankenhaus kommt es gehäuft zu merkwürdigen Vorfällen. Es verschwinden Körperteile, Organe und sogar ganze Leichname. Der Organdieb entpuppt sich als ein Krankenpfleger mit südostasiatischen Wurzeln. Die Anthropologin und Medizinerin Lori Ridgeway findet einen Hinweis zu einer Insel Namens Kito. Mittlerweile hat sich auch das FBI eingeschaltet, da nicht nur in New York Körper gestohlen werden,sondern auch in anderen Städten. Agent Chandler und Dr. Ridgeway planen eine Expedition auf diese mysteriöse Insel Kito. Dort kommen sie in Kontakt mit einem Kannibalenkult der seinen Göttern mit Menschenopfern huldigt. Und wenn das nicht schlimm genug wäre, scheinen auch lebende Untote ihr Unwesen dort zu treiben.

Dieses italienische Filmstück lässt sich in das Subgernre Kannibalenfilm einordnen. Es schließt den Kreis um den Hype der Zombie- und Mondofilme der späten 70er bis Anfang 80er-Jahren. Eine Großstadt, eine Entdeckungsreise in ein Land oder Insel wo ein indigener primitiver Stamm lebt, Forschungsgruppe wird verfolgt,dezimiert und verspeist. Nach diesem Schema-F läuft auch Zombies unter Kannibalen (eng. Zombie Holocaust) ab. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu erzählen.

Für Splatter-und Trashfreunde ein großes Fest, ziemlich billig gemacht und mit wunderschön ekelhaften Effekten bestückt, 84 Minuten lang einfach sinnloses zerhacken. Einfach klasse!

6/10 Punkten

ALEXANDRA’S PROJECT (2003) i-on Störkanal Edition

Ich und der Film

Eine Zweckgemeinschaft. Das ist das was Steve und Alexandra, die schon lange verheiratet sind führen. Ihre Kinder wachsen wohl behütet auf, allerdings ist Alexandra tot unglücklich, während sich Steve in seiner Selbstverliebtheit badet. Deshalb hat sie eine ganz besondere Überraschung für seinen Geburtstag geplant. Während der Geschäftsmann nichts ahnend Nachhause kommt, hat Alexandra alle Türen mit Sicherheitsschlössern ausgetauscht. Es ist stockdunkel, weil sie alle Birnen aus den Lampen entfernt hat. Das einzige was Steve bleibt ist der Fernseher und ein Video von Alexandra. Komplett eingesperrt und isoliert, zum zuhören gezwungen, rechnet sie endlich mit Steve ab.

Das Eheleben ist verkommen, Steve will nur Alexandras Körper und behandelt sie auch sonst wie ein kleines Kind. Selbstverliebt und egoistisch denkt er wirklich seine Frau würde nur ihm allein gehören, allerdings hat Alexandra dafür gesorgt, dass er alleine sein wird.

Unterschätze niemals die Rache einer Frau. Das Thema ist Motto und wird voll und ganz durchgezogen. Atmosphärisch dicht bis ins kleinste Detail, wird man zwischen die Fronten des brutalen Psychokriegs der beiden. Man weiß schon von Anfang an, was Steve blühen wird, allerdings ist es so spannend und so ein gutes Gefühl wie Alexandra ihn fertig macht.

Spannender Thriller, der an die Nerven geht, grandioses Zwei Personen-Stück seit „Das Spiel“ von Stephen King!

8/10 Punkten

TAXIDERMIA (2006) i-on

Ich und der Film

Soldat Wendel dient im 2. Weltkrieg. Er ist frustriert, sein Leutnant stellt ihn immer aufs neue bloß. Seinen Frust wird er nur durch Mastrubation los. Seine Vorlieben werden immer ausgefallener. Als er schließlich eine fette Bauersfrau schwängert, ebnet er den Weg für die nächste Generation. Sein Sohn widmet sich dem unappetitlichen Leistungssport des Wettessens zur Sowjet-Zeit. Aber auch er zeugt einen Nachkommen. Dieser Sohn, lebt mit seinem komplett verfetteten Vater und gefühlt ein halbes Dutzend Katzen in einem Haus. Während der fette Vater die Katzen artgerecht mit Butter füttert, widmet sich der Sohnemann seinem Hobby, dem ausstopfen von Tieren.

Drei Generationen, alle haben eins gemeinsam: sie versuchen ihre innere Leere zu füllen. Der eine ist Pyromane, der Andere frisst sich kaputt und der Letzte präpariert Tiere und erfreut sich an deren Gesellschaft. Alle wurden von ihren Eltern nicht geliebt, sind emotional und psychisch labil und entwickeln absurde Präferenzen.

Sehr grotesk gestaltet, mit einer dicken fetten Prise Satire, erschuf György Pálfi ein geschmackloses Drama, was witzig ist, aber gleichzeitig extrem schockierend. Die Absurdität, die Sinnlosigkeit und die gewollt Geschmacklose Darstellung machen diesen Film einzigartig.

Wenn man die 120 Tage von Sodom, das große Fressen, Delikatessen und Amélie in einen Topf wirft, kommt Taxidermia heraus. Es ist ein absoluter Kunststreifen, der gewollt Proviziert und gekonnt 90 Minuten auf Trab hält. ACHTUNG! Zartbeseitete und nicht absolut Magenresistente Menschen sollten ihn nicht gucken!

6/10 Punkte

BEAUTIFUL (2009) splendid – Störkanal Edition

Ich und der Film

Eine Kleinstadt in Australien, wunderschön, gepflegt, die perfekte Nachbarschaft. Der 14-jährige Außenseiter Daniel lernt die schöne Suzy aus der Nachbarschaft kennen. Bei einer gemeinsamen Entdeckungstour blicken beide in die tiefen menschlichen Abgründe des Ortes, der sonst versteckt hinter schönen Fassade der Häuser ist. Ihr Augenmerk geht auf das geheimnisvolle Haus am Ende der Straße. Seit Jahren geht das Gerücht um das Mädchen entführt und dort umgebracht werden…

Auch hinter Schönheit verbirgt sich das absolute Grauen. Es geht um grausame Wahrheiten, das Ende der Unschuld, die Macht der Vorstellungskraft und die Absurdität von Gerüchten und Lästereien.

Dieser Film ist wunderschön anzusehen. Es ist fast als würde man einen Bilderband anschauen. Man kann ihn mit American Beauty vergleichen. Dort wo er Endet schleicht Beautiful weiter und wird zu einem Horrortrip durch die Vorstadthölle.

Mit 97 Minuten ein Spektakel, woran man sich nicht satt sehen kann. Ich kann gar nicht verstehen wieso der Film nicht bekannter ist.

9/10

IN MY SKIN (2002) i-on

Ich und der Film

Esther hat alles was man sich wünschen kann: Sie ist erfolgreich, hat viele Freunde und einen Mann der sie über alles liebt.

Das ändert sich alles schlagartig, als sie einen Unfall hat und sich eine Fleischwunde zuzieht. Sie spürt kaum Schmerzen und entwickelt eine geradezu obsessive Passion dafür ihre Wunde immer wieder aufs neue zu öffnen und daran rumzuspielen. Die kleine Wunde reicht ihr nicht mehr und sie fügt sich immer weitere Wunden zu ,um sich an ihrem rohen Fleisch und dem frischen Blut zu erfreuen.

Langsam verliert Esther durch ihr widerwärtiges Hobby den Bezug zu sich und auch zu ihrem Umfeld. Ihre Freunde finden es merkwürdig, ihr Freund ist zu Tode besorgt, während sie sich weiter zurückzieht ,um sich voll und ganz ihrer Körperverstümmelung zu widmen.

Marina de Van ist nicht nur als Hauptrolle zu sehen, sondern hat auch die Regie geführt. Sehr langsam und ruhig erzählt, verfällt niemals in stumpfes Zerhacke, ist dieser Film ein Psychogramm einer tod unglücklichen Frau. Sehr sensibel und intelligent geführt, ist er eher mit seine 94 Minuten etwas was man alleine schauen sollte.

Ein Body-Horror von einer Frau gedreht? Eine total tolle Kombo! Er gibt auch zu überlegen was mit unserer heutigen Gesellschaft nicht stimmt.

8/10 Punkte