Clive Barker’s DREAD (2010) Sunfilm Entertainment

Ich und der Film

Die drei Studenten Quaid, Stephen und Cheryl starten ein Projekt, das sich mit dem Thema Furcht beschäftigt. Bewaffnet mit einer Videokamera interviewen sie andere Menschen, die ihnen Einblick in die tiefsten Ängste und innere Dämonen geben. Allerdings möchte Quaid das Experiment auf ein neues Level heben, da er glaubt man könne Angst nur mit Konfrontation überwinden, oder man zerbricht daran. Anfangs ziehen Cheryl und Stephen noch mit, doch als es ihnen zu viel wird, schreckt Quaid nicht davon ab seine Versuche an die beiden auszuprobieren.

Alle drei sind gezeichnet von ihrer Vergangenheit, sie kämpfen stetig mit ihren eigenen Dämonen. Quaid selbst nimmt Medikamente, im Laufe der Handlung setzt er sie eigenhändig ab und wird von Szene zu Szene immer wahnsinniger. Er nimmt die Studie todernst, im Gegensatz zu Stephen und Cheryl, die am liebsten mehr Zeit für sich haben würden.

In dem Film gibt es immer mal wieder Rückblenden die die Vergangenheit der Protagonisten zeigen. Dort wird deutlich, jeder von ihnen hat ein Trauma zu bewältigen. Generell lässt sich sagen das der Film aus zwei Teilen besteht. Der erste Teil zeigt so ziemlich was das Klischee Studentenleben ist: Saufen, Party, Sex. Zwischendurch gibt es Pseudo-psychologisches Gerede über das Leben. Der zweite Teil geht ans Eingemachte. Erst kommt Quaids kranke Persönlichkeit zu Vorschein, danach geht es weiter mit ungemütlichen Psychoterror und blutigen Taten. Die Darsteller sind zufriedenstellend, wirken allerdings etwas „zu“ glattgebügelt für diesen Horrorfilm.

Ein schnuckeliger Horrorfilm, perfekt geeignet zum kuscheln und gruseln.

8/10 Punkte

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